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Investieren in den Bestand

Mit über 5.300 Wohnungen gehört der BWV heute zu den großen Berliner Wohnungsbaugenossenschaften und sorgt für sichere sowie bezahlbare und umweltschonende Wohnbedingungen seiner Mitglieder.

Die energetische Verbesserung des Bestandes stellt die vorrangige Aufgabe unserer Investitionstätigkeit dar. Neben umfangreichen Maßnahmen zur Gebäudedämmung kommen innovative Energiekonzepte zum Tragen. Mit diesen Maßnahmen reduzieren wir den Verbrauch knapper Ressourcen und tragen aktiv zum Klima- und Umweltschutz bei. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen, um dauerhaft die Betriebskosten unserer Mitglieder zu senken.


In unseren denkmalgeschützten Wohnanlagen erneuern wir Fassaden und Fenster in behutsamen, innovativen Verfahren. Damit entsprechen wir den Erhaltungsinteressen des Denkmalschutzes und den Ansprüchen unserer Bewohner an modernen Wohnkomfort gleichermaßen.


Ausblick Instandhaltung 2018

Die Maßnahmen in 2018 reichen von komplexen Gebäudesanierungen bis hin zu Einzelmaßnahmen der Fassaden-, Fenster- und Dachsanierungen sowie Erneuerungen der Haustechnik, Treppenhausmodernisierungen und Verbesserungen der Sicherheitsanlagen. Hinzu kommen Planungsaktivitäten für Neubaumaßnahmen auf bisher unbebauten Grundstücken und die Fortsetzung der Neubautätigkeit in Schöneiche. Insgesamt investieren wir im kommenden Jahr 14,6 Mio. € in den Bestand und 9,5 Mio. € in Neubaumaßnahmen. Das Gesamtbudget 2018 liegt damit bei 24,1 Mio. €.


Schwerpunkte 2018

Köpenick: Die 1936 errichteten Wohngebäude in der Annenallee 10 – 11b sollen durch Arbeiten an Gebäudehülle und Außenanlagen ein frisches Erscheinungsbild erhalten. Zusätzlich zum Einsatz moderner Fenster nach aktuellem Standard werden ein neuer Fassadenanstrich sowie die Instandsetzung der Balkone vorgenommen. Anschließend widmen wir uns dem Außenbereich, in dem die Zufahrt, die Zuwegungen zu den Gebäuden und der Müllplatz neu gestaltet werden. Zu guter Letzt werden die Grünflächen neu angelegt. In Abhängigkeit vom baulichen Zustand der Fenster und von der Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörde haben wir weitere Maßnahmen zur Erneuerung der Kastendoppelfenster in unserem denkmalgeschützten Bestand in Köpenick eingeplant. 


Marienfelde: Die bereits in 2017 begonnene Komplexsanierung im Luckeweg 39-43 wird mit Maßnahmen im Innenbereich des Gebäudes und in den Eingangsbereichen fortgesetzt. Im Luckeweg 38 erfolgt die noch ausstehende Fensterneuerung, nachdem die Außenhülle bereits vor Jahren energetisch saniert wurde. Um den Mängeln an der Doppelparkeranlage in der Tiefgarage in der Weskammstraße 15-19 zu begegnen, sind hier umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen geplant.


Neubau: In Schöneiche setzten wir die Bautätigkeit im zweiten Bauabschnitt fort und beginnen mit der Planung des dritten Bauabschnittes östlich des Stegeweges. Des Weiteren werden für die perspektivische Entwicklung des Gebietes in Marienfelde ein Gesamtkonzept erstellt und für das in diesem Jahr erworbene Grundstück in Falkenberg planerische Vorbereitungen getroffen. 


Sonstiges: Aufgrund der Zunahme von Starkregenereignissen nehmen wir vorbeugend diverse Abdichtungsmaßnahmen vor. Erhöht werden auch die Investitionen in den Bereichen Wohnqualität und Sicherheit (z.B. Einbruchschutz). Fortgeführt wird die Erneuerung alter Heizungsanlagen mit einem Alter von mehr als 20 Jahren. In Bei den Investitionen in unseren Außenanlagen legen wir einen besonderen Fokus auf die Instandsetzung von Müllplätzen und Wegbeleuchtungen sowie auf die Errichtung von Fahrradstellflächen.


Instandhaltung 2017

Auch in 2017 stellten Fensterneuerungen, Fassadensanierungen sowe die Modernisierung der Haustechnik die Schwerpunkte des jährlichen Investitionsplanes. Hinzu kamen größere, komplexe Baumaßnahmen, die den Wohnbestand aufwerteten sowie Neubau auf bisher unbebauten Grundstücken.

Insgesamt investierte die Genossenschaft 13,2 Mio. € in den Bestand und 8,8 Mio. € in Neubaumaßnahmen. Das Gesamtbudget lag damit bei rund 22 Mio €.


Geplante Instandhaltung: Die Fassadensanierung und der Fensteraustausch unserer Wohnanlage am Spandauer Damm in Charlottenburg zählten zu den größten Posten der geplanten Instandhaltung in 2017.

Des Weiteren wurden die Wohnanlage in der Tempelhofer Manteuffelstraße energetisch saniert und an den Gebäuden am Messelpark in Grunewald die Balkonfußböden instandgesetzt sowie die Brüstungen erneuert.


Bauen im Bestand: Abschnittsweise wurden 2017 die komplexen Sanierungsmaßnahmen in Marienfelde fortgesetzt.


Neubaumaßnahmen: Der Neubau von 86 Wohnungen in der Gartenstadt Schöneiche wurde begonnen.


Beschreibung der Wohnanlage am Stegeweg:

  • 86 Wohnungen in 9 Häusern
  • 84 oberirdische Stellplätze
  • Wohnungen sind teilweise mit Aufzug erreichbar
  • Erdgeschosswohnungen mit Miertergärten
  • Wohnungen mit Balkon oder Terrasse
  • alle Häuser haben einen hohen energetischen Standard
  • Weiträumige Außenanlagen
  • Spielplätze
  • überdachte Stellplätze für Fahrräder

Investitionen in den Bestand 2016

Mit der umfassenden Komplexsanierung einer Wohnanlage aus den 60er Jahren setzten wir in 2016 unser mehrjähriges Sanierungskonzept in Marienfelde fort. Ein weiterer Schwerpunkt lag im letzten Jahr in der vorbereitenden Bauplanung in Schöneiche, wo ab 2017 neuer Wohnraum für unsere Mitglieder entstehen wird.


Geplante Instandhaltung: Zu den größten Posten des Instandhaltungsplans 2016 zählte die Sanierung von Aufzügen im Luckeweg 38, die Instandsetzung diverser Pumpen- und Anlagetechnik und der Garage in der Weskammstraße 15-17


Bauen im Bestand: Im nächsten Jahr wurde unser 1965/1966 errichtetes Wohngebäude in der Hildburghauser Str. 19-19c in Marienfelde umfassend energetisch und gestalterisch aufgewertet, mit einem barrierearmen Zugang ausgestattet und modernisiert. Nach Abschluss der umfassenden Komplexsanierung können sich die Bewohner über eine erheblich verbesserte Wohnqualität freuen.  


Neubau Schöneiche: In unserer Gartenstadt Schöneiche genießen die Bewohner modernes Wohnen inmitten der naturnahen Umgebung. Kinder finden viel Platz zum Spielen und gute Verkehrsanschlüsse ermöglichen die schnelle Anbindung an die City. Unsere Genossenschaft verfügt hier über eine Baulandreserve, die nach Abschluss des ersten Bauabschnittes 1998/99 bisher unbebaut blieb. Angesichts der anhaltend hohen Wohnungsnachfrage seitens unserer Mitglieder wird jetzt nach sorgfältiger Planung der Spaten wieder in die Hand genommen.


Investitionen in den Bestand 2015

Abschluss "denkmalschutzgerechtes Schmargendorf" : Die Fassadensanierungen in unserem denkmalgeschützten Wohnungsbestand in Schmargendorf schlossen wir mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes im Bauteil 5 (Borkumer Straße 25-27 und 29-31) ab. Die Fensterteilerneuerung wurde mit den Hauseingängen Norderneyer Straße 10 und Helgolandstraße 7-14 als "Pilotprojekt" in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wie in 2013/ 14 (siehe unten) fertiggestellt.

Fortsetzung "grünes Marienfelde": Unser Projekt "grünes Marienfelde" setzten wir in 2015 fort.  Nachdem ein Großteil der aus den 70er Jahren stammenden Wohnanlage am Tirschenreuther Ring bereits energetisch samiert wurde, folgte im letzten Jahr die Sanierung der Gebäude Tirschenreuther Ring 66 und 68. In den acht Vollgeschossen (EG bis 7.OG) mit insgesamt 86 Wohnungen wurden folgende Maßnahmen vorgenommen:

  • Betonsanierung
  • Balkonabdichtung
  • Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems
  • Fensteraustausch sowie
  • Erneuerung der Hauseingangstüren.

In diversen Wohnanlagen modernisierten wir die Haustechnik, erneuerten Außenanlagen, Müllzugänge und Gehwege.


Für das Wohlbefinden unserer Mitglieder und deren Gäste stellten wir die Ausstattung und Möblierung unserer Gästewohnungen auf den Prüfstand. Wohnungen, die dem heutigen Anspruch an Komfort und Behaglichkeit nicht mehr entsprachen, wurden nach modernen Einrichtungskonzepten renoviert, neu eingerichtet und erhielten bei Bedarf neue Bäder und Küchen.


Denkmalschutzgerechte Fassaden- und Fenstersanierung  in Schmargendorf (2013/ 2014)

Zum Wohnungsbestand gehören über 1.000 Wohnungen in Schmargendorf, die zum großen Teil Mitte der 90er Jahre unter Denkmalschutz gestellt wurden. In Handarbeit wurden die Fassaden 2013 in Edelkratzputztechnik saniert. Die Erneuerung der Doppelkastenfenster wird nach einem patentierten Verfahren durchgeführt, bei dem jedes der 950 Fenster individuell ausgemessen und anschließend in gleicher Profilierung, Sprosseneinteilung und sonstiger Merkmale angefertigt wird. Anstelle der Einfachverglasung wird eine Isolierverglasung mit zwei Glasscheiben und wärmedämmender Gasfüllung eingesetzt. Die Innenfensterflügel sowie die seitlichen Anschlussteile der Kastenfenster bleiben erhalten.

Nach intensiven Abstimmungsgesprächen mir der Unteren Denkmalschutzbehörde wird die Teilfenstererneuerung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als "Pilotprojekt mit Referenzcharakter" durchgeführt.


Investitionen in den Bestand 2013

In der Marienfelder Weskammstraße schlossen wir mit der Inbetriebnahme einer Geothermieanlage die energetische Sanierung einer Wohnanlage mit 137 Wohnungen ab. Hier erfolgt die energetische Grundversorgung umweltfreundlich und kostenschonend mit Erdwärme. Spitzenlasten im Winter werden durch einen Gas-Brennwertkessel abgedeckt. Ein BHKW liefert den Strom, der u. a. für den Betrieb der Aufzüge und der Erdwärmepumpe genutzt wird. Mit dem 3-Komponenten Heizsystem realisierte unsere Genossenschaft die fortschrittlichste Energieversorgung im Bestand.

In Wedding schlossen wir die energetische Sanierung eines Gebäudeensembles mit 323 Wohnungen ab. Zu den durchgeführten Maßnahmen zählten die Dämmung von Fassaden, Erneuerung von Fenstern und Haustüren sowie die Modernisierung von Aufzügen. Ein abgestimmtes Farbkonzept verleiht den unterschiedlichen Gebäuden ein einheitliches, modernes Erscheinungsbild.

Im Schmargendorfer Bestand wurden die denkmalschutzgerechte Fassadensanierung und die Fensterteilerneuerung begonnen. Die Umsetzung der Maßnahmen wird in 2014 fortgesetzt.